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Anwesenheitsliste Versammlung KulturNetz Februar 2017

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Anwesenheitsliste
in der Studiobühne Köln
Anwesenheitsliste Versammlung KulturNetz
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Protokoll KulturNetz Feb 2017

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Protokoll KulturNetzSitzung vom 13. Februar 2017
in der Studiobühne Köln
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Kulturnetz Köln Sitzung vom 11. Januar 2016 in der Studiobühne Protokoll

Einziger TOP: Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans

 

Friederike van Duiven begrüßt alle Anwesenden, diese stellen sich kurz vor.

 

Der SprecherInnenrat berichtet von den bisherigen Schritten der Stadt Köln in Hinblick auf die Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans.

 

Es wurde mittlerweile ein Lenkungskreis installiert, der den Prozess steuern soll. Diesem gehören an: Die kulturpolitischen SprecherInnen von SPD, CDU, Grünen, Linken, FDP, der SprecherInnenrat des Kulturnetzes, zwei Vertreter des Kölner Kulturrates, die Kultur-Verwaltung, sowie die Vorsitzende des Kulturausschusses als beratendes Mitglied. In der letzten Sitzung des vergangenen Jahres gab sich dieser Lenkungskreis eine Geschäftsordnung.

 

Auf die Frage, warum der Kulturrat diesem Gremium angehört, verweist Friederike van Duiven darauf, dass dieser ja bereits beim aktuellen Kulturentwicklungsplan maßgeblich an der Entstehung beteiligt war und das Kulturnetz sich durch den Kulturrat in der grundsätzlichen partizipatorischen Ausrichtung der Fortschreibung unterstützt fühlt.

 

Aktuell geht es im Augenblick um die Planung einer öffentlichen Auftaktveranstaltung, der sich die eigentliche Arbeitsphase anschließen soll.

 

Matthias Hornschuh bringt für diese Auftaktveranstaltung die Idee eines Open-Space ins Gespräch, die TeilnehmerInnen der Kulturnetzsitzung schließen sich diesem Gedanken an, beauftragen den SprecherInnenratin diesem Sinne innerhalb des Lenkungskreises tätig zu werden und die genauere Ausgestaltung zusammen mit Matthias Hornschuh zu erarbeiten.

 

Gleichzeitig wird die Arbeitsgruppe zum KEP wieder für neue TeilnehmerInnen geöffnet. Allerdings verweist Friederike van Duiven darauf, dass diese nur dann konstruktiv arbeiten könne, wenn die Beteiligten regelmäßig an den Sitzungen teilnehmen.

 

Anmerkung: die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe findet statt am 15. Feb. 2016, 12 h in der studiobühneköln

 

 


Arenarunde am 20.06.16 im Kölnischen Kunstverein

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Arenarunde am 20.06.16 im Kölnischen Kunstverein
Fortschreibung der Kulturentwicklungsplanung in Köln
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Protokoll der Sitzung vom 11. September 2015 in der Studiobühne Köln

 

1. Alle Anwesenden stellen sich kurz vor. Es waren ca. 20 Mitglieder anwesend und alle Sparten bis auf Literatur und Popkultur vertreten. 

2. Zu Beginn weißt Friederike van Duiven auf die informelle Struktur des Kulturnetzes hin. Das bietet Möglichkeiten, ist aber auch mit Einschränkungen verbunden. Von daher scheint es, grundsätzlich und gerade aktuell, wichtig, dem SprecherInnen-Rat (aktuell: Friederike van Duiven, Maria Spering, Dietmar Kobboldt) für die kommende Zeit das Mandat zu erteilen, im Namen des Kulturnetzes öffentlich zu agieren. 

Die Mitglieder konstatieren dem SprecherInnen-Rat eine gute und wirkungsvolle Arbeit „hinter den Kulissen“, wünschen sich aber gelegentlich ein verstärktes öffentliches Auftreten des Kulturnetzes und ein deutlich politischeres Agieren. Als Beispiel wurde eine Stellungnahme des Kulturnetzes zur gescheiterten Opern-Eröffnung am Offenbachplatz genannt. Allerdings zeigte sich schon hier, dass es zu diesem Thema keine einheitliche Meinung innerhalb des Kulturnetzes gibt. 

In diesem Zusammenhang wurde die Frage einer künftigen Frequenz von Kulturnetztreffen diskutiert. Der Vorschlag, sich mindestens alle zwei Monate zu treffen, wurde verworfen. Stattdessen einigte man sich (bei einer Gegenstimme) auf zwei Treffen pro Jahr, wobei weitere Treffen aus besonderen Anlässen jederzeit von den Mitgliedern angeregt werden können und sollen. 

Zudem soll die Arbeit des Kulturnetzes durch zusätzliche Arbeitsgruppen zu speziellen Themen befördert werden (Anregungen hierzu sind von den Mitgliedern ausdrücklich erwünscht.). Aktuell existiert eine AG zum Thema Kulturentwicklungsplan. Diese –im Augenblick geschlossene- Gruppe wird für neue Mitglieder geöffnet, um den Prozess „Kulturentwicklungsplan“ kontinuierlich in die Mitgliedschaft zurückzuspiegeln und neue Anregungen aufzunehmen. Die Anwesenden versprechen sich hiervon eine effiziente Struktur im Hintergrund. Allerdings muss auch hier die regelmäßige Teilnahme als Voraussetzung gelten, da eine ständige Einarbeitung neu hinzukommender Mitglieder nicht möglich ist. 

[An dieser Stelle wurde der TOP 3 „Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans“ vorgezogen. Mittlerweile existiert eine Lenkungsgruppe zum KEP, bestehend aus der Kulturverwaltung, den Kulturpolitischen SprecherInnen der Ratsfraktionen, der Ausschussvorsitzenden und fünf Mitgliedern von Kulturrat und Kulturnetz. Gegen das Votum des Kulturnetzes wurde sich dort auf eine externe Moderation verständigt. Diese übernimmt Jörg Biesler . Die Lenkungsgruppe soll sich eine Geschäftsordnung geben und vom Kulturausschuss bestätigt werden.] 

Fortsetzung TOP2: Friederike van Duiven weist darauf hin, dass die Mitglieder des Kulturnetzes identisch sind mit dem aktuellen Kulturnetz-Verteiler. Dieser ist aber keinesfalls statisch, sondern soll –entsprechend der informellen Struktur- möglichst stetig erweitert bzw. aktualisiert werden. Dies gilt auch und insbesondere für die Pop – bzw. Clubkultur, die trotz Einladung bisher sehr selten zu den Treffen kommen. Alle Anwesenden bestätigen, dass das Kulturnetz auch zukünftig das Kulturnetz ausnahmslos die ganze Bandbreite der freien Kölner Kulturszene vertritt. 

Bezüglich der Wahrnehmbarkeit des Kulturnetzes im Internet einigten sich die Anwesenden auf eine „statische Webvisitenkarte mit Mission Statement und Kontaktdaten“. 

Anschließend wurden Friederike van Duiven, Maria Spering und Dietmar Kobboldt einstimmig für zwei weitere Jahre in ihren Ämtern als SprecherInnen des Kölner Kulturnetzes bestätigt. 

TOP 4: Abschließend berichtete Friederike van Duiven noch von den Gesprächen mit den beiden OB-KandidatInnen Henriette Reker und Jochen Ott. Bezüglich kultureller Themen äußerten sich beide eher verhalten, wenngleich bei H. Reker eine größere Offenheit und Gesprächsbereitschaft zu konstatieren war. Der neu gewählte SprecherInnenrat gibt keine Wahlempfehlung ab, fordert die Mitglieder aber dringend auf, zur Wahl zu gehen. 


Protokoll der Mitgliederversammlung vom 27. Okt. 2016

Kulturnetz Köln

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 27. Okt. 2016

Beginn 12 h

Ende 13:45 h

Friederike van Duiven begrü.t alle Anwesenden, diese stellen sich kurz vor.

Gegen Friederike van Duiven als Versammlungsleiterin und Dietmar Kobboldt als

Protokollant bestehen keine Einwände.

Die Tagesordnung wird gebilligt.

 

TOP1

Kulturentwicklungsplan und Kulturpolitik

Der Sprecherinnenrat (van Duiven, Spering, Kobboldt) berichten über den aktuellen

Beratungsstand zum KEP, allerdings wurden bei den letzten Sitzungen keine nennenswerten

Fortschritte erzielt. Der Moderator Jörg Biesler hatte jedoch erste Gedanken zu Vorgehen bei

den runden Tischen formuliert, die diesen Protokoll beigefügt werden.

Die Mitglieder des Kulturnetzes sprechen sich einmütig dafür aus, insbesondere zu den

Runden Tischen zu Querschnittsthemen breit einzuladen, um dem Eindruck der Selektion

entgegen zu wirken.

Sollte dies bei einzelnen Szenen nicht möglich sein, müsse dies im Vorfeld mit der

betroffenen Szene kommuniziert werden.

Der Sprecherinnenrat wird aufgefordert, die nach und nach entstehenden Themen für die

runden Tische zeitnah den Mitgliedern zu kommunizieren.

Aufjeden Fall muss es vor Endredaktion des KEP ein erneutes Grundsatzforum (ähnlich der

Arenerunde vom Juni 2016) geben, um den Mitgliedern des Kulturnetzes die Möglichkeit zur

abschließenden Stellungnahme zu geben.

 

TOP2

Geschäftsordnung für das Kulturnetz Köln

Der Sprecherinnenrat des Kulturnetzes hatte mit der Einladung einen Entwurf zur

Geschäftsordnung des Kulturnetzes mitgeschickt. Dieser wird intensiv diskutiert und mit

einigen Änderungen ohne Gegenstimme bei einer Enthaltung verabschiedet. Die

verabschiedete Geschäftsordnung ist Bestandteil dieses Protokolls.

Zusätzlich einigen sich die Mitglieder darauf, dass zwischen Einladungen zu

Mitgliederversammlungen und diesen selbst keine stimmberechtigten Mitglieder

aufgenommen werden können.

TOP 3

Sonstiges

Der Sprecherinnenrat wird beauftragt, zeitnah für einen Internetauftritt des Kulturnetzes zu

sorgen.

Die Mitglieder regen an, dass künftig auch Vertreterinnen der freien Szene(n) mit Rederecht

im Kulturausschuss vertreten sind. Dies soll im KEP festgehalten werden.

Der Sprecherinnenrat erklärt den Mitgliedern, wie sie aufUnterlagen des Kulturausschusses

Zugriff erlangen.

Friederike van Duiven dankt allen Anwesenden für die konstruktive Diskussion und beendet

die Sitzung um 13:45 h.

Friederike van Duiven und Dietmar Kobboldt

 

Lenkungskreis KEP

Handreichung für die Runden Tische zur Fortentwicklung des

Kulturentwicklungsplans

Kulturentwicklung

Der Kulturentwicklungsplan ist ein wesentliches kulturpolitisches

Steuerungsinstrument, das sich für die Kunst-und Kulturstadt Köln

bewährt hat. Er zeigt Potenziale, Grundsätze und Lösungswege

einer zukünftigen Kulturpolitik für Köln auf und entwickelt

Perspektiven und Ziele. 2009 wurde der erste

Kulturentwicklungsplan für Köln beschlossen. Gemeinsam mit den

Vertreterinnen und Vertretern der Kulturinstitutionen, der freien

Szene, der Fördervereine und -institutionen des Kulturbereichs, der

Politik und der Verwaltung soll die bisherige Kulturentwicklung für

Köln fortentwickelt werden .

Der Kulturausschuss des Rates der Stadt Köln hat einen

Lenkungskreis eingesetzt, der die Fortentwicklung des

Kulturentwicklungsplans koordinieren soll. Der Lenkungskreis setzt

sich aus Vertretern der Politik, der Kultur und der Kulturverwaltung

zusammen (siehe anliegende Liste). Das mehrstufige partizipative

Verfahren soll auf den Erfahrungen und Einschätzungen der Kölner

Kulturschaffenden fußen. Schließlich geht es darum, für deren

Arbeit zukünftig noch bessere Bedingungen zu bieten.

Dazu werden Runde Tische in den jeweiligen Sparten und zu

zentralen Querschnittthemen veranstaltet. Aus diesen Runden, also

vor allem von den freien Kulturschaffenden und den Institutionen,

sollen die Impulse für eine politische Beschlussfassung durch den

Rat der Stadt Köln kommen, die die Leitlinien der Kölner

Kulturpolitik festlegt.

Verfahren

Das Verfahren zur Fortentwicklung des Kulturentwicklungsplans ist

transparent und partizipativ. Diskussionsprotokolle,

Zwischenberichte und Ergebnisse werden auf der Internetseite der

Stadt Köln veröffentlicht. www.stadt-koeln.de/leben-inkoeln/

kultur/ neuiqkeiten (funktioniert derzeit nicht!)

Runde Tische

Zunächst wird es moderierte Runde Tische zu folgenden Sparten

und Themen geben: Theater, Musik, Bildende Kunst, Tanz,

Literatur, Film/Medien, Digitalisierung, Vernetzung, Marketing, ????

Diese Runden Tische sind offen für jeden und jede und vorgabenlos.

Gleichwohl erhofft sich der Lenkungskreis eine Bestandsaufnahme

der derzeitigen Arbeitssituationen mit ihren günstigen und

ungünstigen Aspekten und einen Blick in die Zukunft. Wie können

die Rahmenbedingungen für die Kultur verbessert werden? Welche

Möglichkeiten der Kooperation sind denkbar? Woran mangelt es?

1

Welche Förderinstrumente und -verfahren sind hilfreich, welche

Organisationsformen denkbar, welche Themen zeichnen sich ab?

Die Diskussionen werden dokumentiert und vom Lenkungskreis

gesichtet und geordnet. Etwa sechs bis acht Wochen nach der

ersten Staffel der Runden Tische soll eine zweite Staffel Gelegenheit

bieten, die bewerteten Protokolle erneut zu diskutieren. Die

Stellungnahmen werden abermals vom Lenkungskreis ausgewertet

und fließen in die Endfassung der Empfehlungen ein.

Fragen:

Zeitpunkt und Umfang der Veröffentlichung?

Genaue Rolle des Lenkungskreises bei der Bewertung?

Bedeutung/ Einfluss der zweiten Staffel der Runden Tische?

Genaues Ende der Partizipation?

2


Mitgliederversammlung Kulturnetz Köln vom 5. Sept. 2016

Beginn 12.15 h 

Friederike van Duiven begrüßt alle Anwesenden, diese stellen sich kurz gegenseitig vor. 

TOP 1 Struktur des Kulturnetzes 

Auch und insbesondere aufgrund des Entwurfs der Kulturverwaltung zum Thema "Szenevertretung" beauftragen die Mitglieder den SprecherInnen- Rat mit der Formulierung einer Geschäftsordnung für die künftige Arbeit des Kulturnetzes. Diese Geschäftsordnung soll den Mitgliedern zeitnah zurückgespiegelt werden. 

TOP 2 

Der SprecherInnenrat, Friederike van Duiven, Maria Spering und Dietmar Kobboldt berichten ausführlich über die bisherigen Sitzungen des Lenkungskreises zum Kulturentwicklungsplan. Insbesondere betonen alle drei, dass der Lenkungskreis selbst keine Entscheidungen zu inhaltlichen Aussagen des KEP trifft, sondern lediglich den Prozess dahingehend strukturiert. 

TOP 2 a 

Ausgehend von der "Arena-Runde" am 20. Juni 2016 im Kölnischen Kunstverein und der protokollierenden Arbeit von Matthias Hornschuh und der vorstrukturierenden Arbeit von dem SprecherInnenrat des KulturNetzes beschließen die Anwesenden nach langer intensiver Diskussion folgende Themen für acht runde Tische, wobei das jeweilige Diskussionsformat von den Beteiligten jeweils partizipativ mitgestaltet werden soll. 

1. Räume. Arbeitsräume, Aufführungsräume, Denkräume, Zwischennutzung von Räumen, Raummanagement. 

2. Kunst im öffentlichen Raum 

3. Internationalität 

4. Kunst, Wirtschaft und Stadtentwicklung 

5. Verwaltung und Bürokratie: Hilfe und nicht Hemmnis für die Kunstschaffenden. 

6. Partizipation 

7. Finanzen 

8. Spartenübergreifender Spartentisch. 

Über die bestehenden Veröffentlichungen der Stadt Köln unter 

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/fortfuehrung-der-kulturentwicklungsplanung-fuer-koeln 

hinaus regen die Anwesenden an, sämtliche runden Tische mitzuschneiden und die Mitschnitte als Soundfiles zu veröffentlichen. 

Friederike van Duiven dankt allen Anwesenden für die zahlreichen konstruktiven Beiträge und beendet die Sitzung um 14:15 


Treffen am 27. April 2015, 12 Uhr in der Studiobühne Köln

Kulturnetz Köln

Treffen am 27. April 2015, 12 h in der studiobühneköln

 

Teilnehmer:

SprecherInnenrat: Friederike van Duiven, BBK Köln /  Maria Spering, IFM / Dietmar Kobboldt, Theaterkonferenz Köln

 

Götz Sambale,BBK Köln / Silke Räbiger Frauenfilmfestival Dortmund / Gerhardt Haag, Theaterplattform Köln / Reiner Michalke, Stadtgarten / Daniel Mennicken, On Neue Musik /

Birgit Ellinghaus, AlbaKultur / Karl Mertes, Deutsch Indonesische Gesellschaft / Susanne Langkau, Tanzvermittlung NRW / Linda Müller, Tanzvermittlung NRW / Martin Blankemeyer, Filmhaus Köln GmbH / Mechthild Tellmann, tanzKoeln e.V. / Nina Borchers, Kino Gesellschaft Köln / Marion Kranen, Köln im Film, Kino aktiv / Hermann Christoph Zimmermann, Journalist / Kay von Keitz, Plan, Kurator / Marko Berger, Orangerie Theater / Margit Schmidt-Reichart, film society / Michael Aust, soundtrack cologne/ Jochen Heufelder, New Talents

 

Protokoll

 

Friederike van Duiven begrüßt alle Anwesenden, diese stellen sich kurz vor.

 

Friederike berichtet über die Aktivitäten des Kulturnetzes und des SprecherInnenrates in den vergangenen Monaten, beginnend mit der überdurchschnittlich gut besuchten Veranstaltung zur Kommunalwahl im Kölnischen Kunstverein. Nicht nur, dass nahezu alle kulturpolitischen SprecherInnen der demokratischen Ratsfraktionen auf dem Podium saßen, sondern auch die Tatsache, dass der WDR die Veranstaltung aufgezeichnet und das Thema „Kölner Kulturpolitik für die Freie Szene“ landesweit ausgestrahlt hat, verbucht sie als großen Erfolg für die kontinuierliche Arbeit des Kulturnetzes. Die freie Kölner Szene hat sich insgesamt als zweite Säule neben den städtischen Institutionen etabliert, jetzt gelte es, die Förderung der freien Szene prozentual und verlässlich an die Etats der städtischen Institutionen zu koppeln (10%-Regelung, eine ursprüngliche Idee der plattform kölner theater e.v.). Aufgrund von diversen Presseartikeln des vergangenen Wochenendes sieht es zumindest so aus, als könne die freie Szene bereits für 2015 mit einem finanziellen Minimalzuwachs rechnen, was allerdings nur ein allererster Schritt sein könne.

 

Selbstverständlich habe es auch Gespräche mit der neuen Kulturdezernentin gegeben, die allerdings eher im Allgemeinen verharrten; deutlich kommunikativer war die Auseinandersetzung mit der neuen Leiterin des Kulturamtes Barbara Förster. Die hier geführten Debatten wurden zwar alle auf „Augenhöhe“ geführt, allerdings traten auch deutliche Meinungsverschiedenheiten, insbesondere in Hinblick auf die Fortschreibung des Kulturentwicklungsplans (KEP) zutage.

 

Um die diesbezüglich anstehenden Diskussionen zu befördern, wurden alle Mitglieder des Kulturnetzes eingeladen, sich intensiv und kontinuierlich (das war allerdings Voraussetzung) an einer Überprüfung des bisher Geleisteten und einer möglichen eigenständigen Formulierung einer Fortschreibung zu beteiligen. Aus diesem Aufruf heraus etablierte sich ein kleiner Arbeitskreis der sich mehrfach zu außerordentlich intensiven und konstruktiven Gesprächen traf.

 

Obwohl der SprecherInnenrat der Kulturverwaltung mehrfach abgeraten hatte, wurde von dieser dann doch ein externer Berater der Leuphana Universität Lüneburg (Prof. Kirchberg) angefragt, den Prozess der Fortschreibung des KEP zu steuern. Die Vorstellung seines Konzeptes stieß nicht nur bei den SprecherInnen, sondern bei den meisten Ratsfraktionen auf vollkommenes Unverständnis. Der interne Prozess unserer Arbeitsgruppe wurde u.a. durch diesen Vorgang unterbrochen.

 

Parallel zu dieser Entwicklung kam es dann zu einem ernsthaften Zerwürfnis zwischen der Kulturverwaltung und dem Kölner Kulturrat. Hier sah der SprecherInnenrat kurzfristig die Möglichkeit im Interesse der freien Kölner Szene moderierend einzugreifen. Die Kulturverwaltung, die kulturpolitischen SprecherInnen der demokratischen Ratsfraktionen und der Vorstand des Kölner Kulturrats wurden von uns zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen – alle Eingeladenen kamen, seitens der Kulturverwaltung allerdings „nur“ die Amtsleiterin. Nach langer und ausgiebiger Diskussion verständigte man sich darauf, den bisher eingeschlagenen Prozess nicht weiter zu verfolgen, sondern stattdessen den Versuch eines Neustarts zu wagen.

 

Hierzu gab es dann ein erstes Gespräch bei der Kulturdezernentin (20.März), von dessen Ergebnis der SprecherInnenrat am 24. März die Arbeitsgruppe KEP informierte. Insbesondere ging es bei beiden Sitzungen darum, ob eine externe Beratung/Moderation überhaupt nötig sei, oder ob es sich hierbei nicht um eine originäre Aufgabe der Kulturverwaltung handelt. Für die weiteren Verhandlungen würde der SprecherInnenrat das Mandat seiner Mitglieder einholen.

 

Beschluss: Die Mitglieder des Kulturnetzes verwarfen einmütig die Idee einer externen Moderation, der SprecherInnenrat wurde beauftragt, dies entsprechend zu kommunizieren. Stattdessen solle zunächst auf Grundlage des existierenden KEPs evaluiert werden, was passiert ist, wo Defizite liegen und was in den vergangenen Jahren (seit 2009) - als neue Aufgabenfelder- hinzugekommen ist;  und natürlich unter welchen haushalterischen Grundvoraussetzungen eine Fortschreibung des KEP überhaupt stattfinden soll.

 

Des Weiteren soll es erneut eine Veranstaltung zur OB-Wahl geben, möglichst direkt nach den Sommerferien, gerne wieder im Kölnischen Kunstverein. Auf dem Podium sollen entweder nur der Kandidat der SPD (Jochen Ott) sowie die gemeinsame Kandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, CDU, FDP und Freie Wähler (Henriette Reker) sitzen oder die KandidatInnen der demokratischen Ratsfraktionen. Dies soll der SprecherInnenrat entsprechend umsetzen und kommunizieren. Die Diskussionsleitung solle nach Möglichkeit auch eine Frau übernehmen.

 

Kurz nach der Sommerpause beruft der SprecherInnenrat eine nächste Sitzung des Kulturnetzes ein. Hier soll es vornehmlich darum gehen, sich im Rahmen einer Strukturdiskussion eine „Art Geschäftsordnung“ zu geben, damit der SprecherInnenrat auch zukünftig im Auftrag seiner Mitglieder agiert. Außerdem muss es auch darum gehen, Außenstehenden zu erklären, was das Kulturnetz eigentlich ist.

 

Dem amtierenden SprecherInnenrat (Friederike van Duiven, BBK Köln /  Maria Spering, IFM / Dietmar Kobboldt, Theaterkonferenz Köln ) wurde per Akklamation das Mandat für seine Arbeit der kommenden Monate erteilt.

 

 

Dietmar Kobboldt                                                    Friederike van Duiven

Protokoll                                                                   Versammlungsleitung